Der Hagebuttentee
Der Aufguss von Fruchtbestandteilen wie Stielen, Blüten oder Blättern, ist eigentlich kein Tee. Bestandteile des Teestrauchs sind nicht enthalten. Doch aufgrund der gleichen Zubereitungsweise wird der Aufguss Tee genannt. Die Hagebutte, auch als Heckenrose bekannt, ist sehr beliebt. Die knallrote Frucht ist Vitamin- und Mineralstoffhaltig, sie soll das Immunsystem stärken, Harn treibend und Blut reinigend wirken. Für Tee werden die Schalen verwendet. Sie wird gern gemischt mit Hibiskus, Johannisbeeren, Holunderbeeren und Sanddorn, um einen gesunden Vitamin C-Cocktail herzustellen. Auch kalt, mit Eiswürfeln und Zitronenscheiben, ist Hagebuttentee ein gesundes Getränk, das den Durst löscht und auf gesunde Weise erfrischt. Vor allem für Kinder eine Alternative zu Limonaden, die auch ungezuckert schmeckt. Kinder wissen auch den juckenden Effekt des Inneren von Hagebutten zu schätzen. Aus Hagebutte werden auch Marmeladen hergestellt, Mus, Likörweine. Vor allem interessant ist die Wilde Hagebutte bei der Linderung von Arthrose. Hagebuttenpulver kann die Einwanderung von Weißen Blutkörperchen in die Entzündungsgebiete verhindern.
Als Tee ist sie ein viel erprobtes Hausmittel gegen Erkältungen, grippale Infekte, Bronchitis sowie um die Niere zu durchspülen. Er kann auch selbst gemacht werden. Dazu die Kerne aus der stielfreien Hagebutte entfernen, die Schalen zerkleinern, auf einem Blech im Backofen etwa acht Stunden bei 50 Grad trocknen. Geerntet wird Hagebutte im Herbst, vor dem ersten Frost. Die unscheinbare Frucht entsteht aus der Blüte der Rose. Da sie allerorts vorkommt, hat se vielfältige Namen erhalten, wie Dornapfel, Zaunrose, Apfelrose, Rosenbeere. Ihr Vitamin C übersteht auch das Aufbrühen des Tees.

