Der Rotbuschtee
In Afrikaans lautet sein Name Rooiboos, die wilde Hülsenfrucht-Pflanze aus den Zedernbergen bei Kapstadt nährstoffarmem Boden, ergibt einen tiefroten Aufguss der in Europa zunehmend an Beliebtheit gewinnt und als Alternative zu Schwarzem und Grünem Tee getrunken wird, da er kein Koffein enthält. In Südafrika wird der Rotbuschtee nicht nur als Getränk aufgebrüht, sondern findet auch in der Küche und der Kosmetik Verwendung. Der Tee enthält zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente, ätherische Öle und soll einen hohen Gehalt an Vitamin C aufweisen. Im Geschmack ist er beliebt aufgrund seines Mangels an Gerbstoffen, so dass der Tee nicht bitter wird. Geerntet wird er im Sommer, nach feststampfen und Walzen entsteht Wärme durch die der Tee fermentiert wird.
So entsteht auch die tiefrote Farbe. Durch kurzes Erhitzen kann die Fermentation unterdrückt werden, um Grünen Rooibos-Tee herzustellen. Rotbuschtee ist ein beliebter Familientee, der auch Kindern schmeckt und zudem aufgrund seines Flouridgehalts vor Karies schützt. In seiner Heimat wird er auch gegen Magen- und Darmbeschwerden verabreicht. Zudem soll er bei Allergien und Hautproblemen unterstützend wirken. Der Tee ist auch vielseitig aromatisiert im Handel. Zubereitet wird er mit kochend-sprudelndem Wasser, als Ziehzeit werden fünf Minuten empfohlen. Wie Grüner Tee kann er mehrfach aufgegossen werden. Ebenfalls in den südafrikanischen Zedernbergen beheimatet ist der Honigbusch, dessen gelbe Blüten einen honigartigen Duft abgeben. Der Tee dieser Pflanze hat ähnliche Eigenschaften wie der Rotbuschtee. Die helle Tasse weist einen honigsüßen Geschmack auf. Die Pflanze ist wild wachsend, kann nicht in Plantagen angebaut werden und ist daher nur in beschränkten Mengen erhältlich.

