Teeseite

Die Teeseite



Die Chinesische Teezermonie

In mehr als 2000 Jahren Teekultur entwickelte sich das Teehaus zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Es diente als Treffpunkt wo Nachrichten ausgetauscht wurden, und Handel getrieben. Der Genuss von Tee war gleichzeitig Teil des Alltags wie auch feierlicher Zeremonien. Das Teegeschirr war Statussymbol, so die Teekanne und die Trinkschalen, die vom Familienoberhaupt und seinen Ehrengästen mit Deckel genutzt wurde. Das Servieren von Tee hatte eine hohe Symbolik, etwa bei Hochzeitsritualen. Gong Fu Cha ist die genussvolle Art Tee zu trinken, die Teezeremonie.

Der Teemeister oder der Gastgeber wachen über den richtigen Ablauf einer Zeremonie und führen sie durch. Der erste Aufguss wird nicht getrunken, er soll nur die Blätter öffnen. Bei den weiteren wird die Ziehzeit jeweils um zehn Sekunden verlängert. Beim Trinken sind feste Regeln einzuhalten. So trinken ältere zuerst, der Tee soll mit Genuss getrunken werden, Schlürfen vergrößert den Genuss. In China gibt es drei Schulen des Teetrinkens, die Schule des gesalzenen Pulvertees, wo dem Wasser nach dem Kochen Sal beigegeben wird; die Schule der geschäumten Jade bei der der Tee mit einem Bambusbesen geschlagen wird bis er Bläschen wirft, schließlich die Schule des duftenden Blattes. Hier fanden nicht Pulver sondern Teeblätter Verwendung, die mit der Zwei-Kannen-Methode aufgegossen wurden - einer zum Aufbrühen und einer zum Abgießen.

Die öffentlichen Teehäuser waren übrigens auch Ursprung der Jonglage-Akrobatik die die chinesischen Artisten heute zu den weltbesten gehören lässt. Daher jonglieren die Artisten noch huet mit dem, was ein Teehaus zu bieten hatte: Teller und Stühle.

 
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