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Erkältungstee - aber nicht für Kinder!

Selbst eingeschworene Kaffeetrinker greifen dann zum Tee wenn sich Halskratzen ankündigt, die Glieder schmerzen und die Nase läuft. Erkältungstee kann die Symptome eines grippalen Infekts wirksam lindern. Ist eine Mischung zur medizinischen Anwendung gedacht, unterliegt sie entsprechenden Richtlinien. Mehr als drei Komponenten sollte sie nicht enthalten. Man kann die passende Mischung auch in der Apotheke herstellen und sich eingehend beraten lassen. Zu den verwendeten Heilkräutern für Erkältungstees gehören Anis, Fenchel, Lindenblüte, Hagebutte, Ringelblume oder Süßholzwurzel.

Salbei tut im Hals gut, Malve bei Husten, Pfefferminze und Eukalyptus wirken schleimlösend und entkrampfend. Richtig zubereitet, können Erkältungstee-Mischungen Fieber senken und Schmerz stillen, Hals- und Rachentees können den unangenehmen Schmerz im Hals lindern. Auch entzündungshemmend können einige Tees wirken. Weidenrinde, Thymian und Holunder treiben die Körpertemperatur in die Höhe, wenn Fieber zum Ausschwitzen des Infekts erwünscht ist. Um seine Wirkung voll entfalten zu können, sollten die Kräutertees richtig zubreitet werden. Die Grundregel, den Tee mit kochend sprudelndem Wasser aufzubrühen um ihn zehn Minuten ziehen zu lassen, gilt nicht immer. Beim Kauf sollte daher der Beipackzettel gelesen oder der Apotheker gefragt werden. So wird die Eibischwurzel kalt aufgegossen, um Reizhusten zu lindern und Schleim zu lösen. Ganz wichtig: Kinder sollten nur Lindenblütentee zu sich nehmen, andere Sorten könnten Salizylate enthalten - ein Pflanzenhormon, das dem Aspirin seinen Namen gegeben hat. Aspirin darf nicht an Kinder verabreicht werden, unter anderem um das Auftreten des Reye-Syndroms zu verhindern. Lindenblüte ist hier die bessere Wahl und ein vielseitig wirkendes Mittel zur Linderung von Erkältungsbeschwerden.

 
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