Die Historie des Tees
In China gibt es seit 5000 Jahren eine Teekultur, zu ihrer Entstehung gibt es eine Legende wonach der Kaiser Chen Nung (2737 v. Chr.) wieder sein Trinkwasser abkochen ließ, als der Wind ein Blatt eines Teestrauches in das Gefäß wehte. Auch wenn dieser Ursprung des Tees nicht gesichert ist, so immerhin, dass Tee zunächst ein Genussmittel der Kaiser und später auch anderer hoch gestellter Persönlichkeiten war. Erst um 600 n. Chr., als der Tee Handelsware wurde, wurde er zur erschwinglichen Ware für jedermann. Nach Europa gelangte der Tee im 17. Jahrhundert über die Handelsbeziehungen der Niederländer nach China. Ende des 17. Jahrhunderts entdeckten auch die Engländer den Tee als lohnende Fracht, die East India Company hatte das Monopol für die Teeimporte auf der Großen Insel.
Über die Mongolei gelangte Tee auch von China nach Russland. Auswanderer brachten den Tee auch nach Amerika, der über die East India Company nur von den Engländern eingeführt wurde. Als diese den Tee mit hohen Steuern belegten, brach sich in der legendären Boston Tea Party der Unwille gegen die englische Vorherrschaft in Amerika Bann. Aufgebrachte Freimaurer gingen an Deck der im Hafen liegenden Schiffe und warfen 342 Teekisten über Bord. Im 19. Jahrhundert entdeckten die britischen Kolonialherren den Teeanbau auch in Indien als gewinnbringende Einnahmequelle wodurch die Palette angebotener Teesorten größer wurde. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich auch in Europa eine gesellschaftliche Struktur um den Tee mit Teestunden, Tanztees, und Teehäusern. In England etablierte sich die Tea Time. Bis heute hat der Tee einen Siegeszug um die Erde angetreten als meistgetrunkenes Heißgetränk.

