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Die Teeseite



Der Pfefferminztee

Wenn es im Magen rumort und krampft, ist er oft die erste Wahl beim Heiltee: der Pfefferminztee. Die Minze, auch "Bauchwehkraut" genannt, entkrampft und wirkt schmerzstillend. Das ätherische Öl Menthol, das zu zwei Prozent im frischen Blatt enthalten ist, erfrischt, hilft bei Übelkeit und Erbrechen und regt die Magen-, Darmtätigkeit an. Im Mix mit anderen Kräutern wie Kamille, Schafgarbe, Melisse oder Wermut, unterstützt die Minze auch bei anderen Beschwerden wie Gallensteine oder Magenschmerzen, da das Menthol leicht betäubend auf die Magenwände wirkt.

Wer zu hier Geschwüren neigt, sollte jedoch keinen Pfefferminztee trinken. Die etwa ein Meter hohe Pflanze ist anspruchslos, einfach im Garten zu ziehen. Im Sommer können die Blätter geerntet werden, im Juni ist der Mentholgehalt am höchsten. Nach dem Trocknen ist die Minze bereit für den Aufguss. Dazu verwendet man ein bis zwei Teelöffel Pfefferminzblätter pro Tasse, mit kochendem Wasser übergießen und zehn bis 15 Minuten ziehen lassen. Die Minze ist auch ein vielseitiges Küchenkraut. Nicht zuletzt ist dieser Tee ein erfrischender Durstlöscher, vor allem im Sommer. Durch die entspannende Wirkung des Menthols auf die Muskulatur wirkt es auch beruhigend auf die Psyche. So ist Pfefferminztee ein Hausmittel bei nervösen Zuständen oder Angstzuständen. Angenehmer Nebeneffekt: Pfefferminztee ist auch ein Schönheitsmittel, und hilft bei grobporiger und entzündlicher Haut. Auch bei Erkältungen ist der beliebte Tee hilfreich, sowie bei Zahnschmerzen, auch hier wirkt er entzündlichen Prozessen entgegen. Aber kein Heiltee hilft auf Dauer; nach drei Wochen hat sich der Organismus an die Wirkstoffe gewöhnt und die Wirkung schwächt ab.

 
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