Teeseite

Die Teeseite



Tee aus dem Samowar

Der Samowar gehört in Russland zum Alltag wie der Tee selbst, findet aber auch bei uns immer mehr Anhänger. Teezubereitung am Tisch, gleichzeitig Warmhalten des Konzentrats in der Teekanne - so ist Teetrinken ein Genuss. Der Teeextrakt muss nur mit dem ständig am Siedepunkt erhitzten Wasser aus dem Hahn übergossen werden. Das Besondere an der Nutzung eines Samowar: Jeder am Tisch kann seinen Tee genießen wie er ihn bevorzugt, ob mild oder stark.

Weiterhin steht der Tee über den ganzen Tag zur Verfügung und rund 40 Tassen können auf einmal bereitet werden. Einst mit Kohle beheizt, gibt es den Samowar heute längst auch mit elektrischem Heizelement. Ursprünglich aus dem Nahen Osten kommend, war er gestaltet, gibt es die Teemaschine die mehrere Liter Wasser vorhält, heute auch in zweckmäßigem Design. Stilecht sind jedoch die russisch-orientalischen Teebereiter aus Bronze, Messing oder Silber, womöglich noch aus der Zarenzeit, die nach ihrer Restaurierung wieder in Betrieb genommen werden. Nicht fehlen dürfen Teekanne, Tropfschale und das Tablett. Die Sammlung des Leipzigers Anton Groß Der Teeextrakt entsteht übrigens durch Dampf, der die Blätter in optimaler Temperatur ziehen lässt. Zur Russischen Teetafel gehört auch eine Auswahl von Gebäck und Konfitüren. "Wo es Tee gibt, da ist das Paradies." Bekannte Produktionsstätte ist die Stadt Tula, einem Industrie- und Rüstungszentrum 200 Kilometer von Moskau entfernt. Hier gibt es auch ein Samowar Museum mit einem Überblick über 200 Jahre Samowarhandwerk.

 
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