Tee und Honig - eine Liebesheirat
Wer seinen Tee natürlich süßen möchte, hat die Qual der Wahl. Rohrzucker oder Rübenzucker als Würfel, in Herzchen- oder Kleeblattform oder auch als Kandis - vom klobigen Kluntjestück bis zum bröseligen Krümelkandis - stehen zur Auswahl. Doch die Natur hält noch ein weiteres Süßmittel bereit, den Honig. Vor allem der Geschmack von Tee erhält durch Honig eine besondere Note.
Dabei gibt es eine große Auswahl aus aller Herren Länder, wie Mandelblüte (Spanien), Akazie (Ungarn), Heideblüte (Deutschland), Avocado (Mexiko), Lavendel (Frankreich/Provence), Pampas (Argentinien), Ulmo (Chile) oder Manuka (Neuseeland). Honig enthält nicht nur Vitamine und Spurenelemente, sondern auch Enzyme, die bei Erkältungen schleimlösend und wohltuend wirken. Diese Inhibine bekämpfen hemmen den Wachstum von Bakterien und Hefen. Auch die Kombination von Tee und Honig schadet Bakterien. So wurde festgestellt, dass eine Mischung aus Grüntee, Jasmintee und Honig auf frischem Fleisch eine Besiedlung mit schädlichen Bakterien verhindern kann. Apotheker empfehlen Kräutertee mit Honig als Schwitzkur bei grippalen Infekten, auch Husten- und Halsschmerztees helfen mit Honig. Allerdings sollte er nur in lauwarmen Tee gegeben werden, weil die Bakterien hemmenden Stoffe bei 40 Grad zerstört werden. Geht es um den Geschmack, sollte die Auswahl des Honigs zum Tee mit Sorgfalt getroffen werden, so passt ein würziger Waldhonig nicht unbedingt zum milden Aroma eines Jasmintee. Aromatisierte Honigsorten den Geschmack eines Tees abrunden. Zur Auswahl stehen dem Kunden unter anderem Ingwer, Zimt, Amaretto, Rose oder Mandel. Kinder unter zwölf Monaten sollte wegen des Risikos von Säuglingsbotulismus kein Honig verabreicht werden.

