Kräutertee und seine Wirkung
Wenn die kühlere Jahreszeit naht, ersetzten viele Menschen durstlöschende Kaltgetränke durch wohlschmeckende, heiße Tees. Die einen Teetrinker bevorzugen dann kräftige, herbe Teesorten, andere hingegen lassen sich fruchtige oder exotische Teesorten schmecken. Tee ist aber nicht nur eine willkommene Alternative zu Kaffee oder einer heißen Schokolade, sondern er kann noch viel, viel mehr! Einige Teesorten beinhalten ganz besondere, heilende Wirkstoffe.
Kräuter und ihre Tradition
Überall auf der Welt hat die Nutzung von Kräutern eine lange Tradition. Kräutertee enthält - im Gegensatz zu Schwarzem oder Grünem Tee - keine Teeblätter. Die meisten Kräutertees enthalten traditionell bestimmte Kräuter wie beispielsweise Kamille, Salbei oder Pfefferminze. Bei der Herstellung von Kräutertees wird vor allem auf die Verwendung von einwandfreien Kräutern und eine schonende, ökologische Verarbeitung geachtet.
Vorteile von Kräutertee
Kräutertee kann in der Regel in beliebiger Menge konsumiert werden. Kräutertee enthält kein Koffein und kann daher auch von Kindern genossen werden - spezielle Teesorten sind sogar auf die Bedürfnisse von Säuglingen abgestimmt. So sind Fenchel- und Kamillentee nicht nur für Säuglinge bekömmlich, sondern haben zudem noch eine positive Wirkung auf deren Verdauung.
Lindenblütentee
Der Lindenblütentee wird aus den Blüten der Sommerlinde gewonnen. Dieser Tee ist nicht nur wohlschmeckend, sondern er hat auch wohltuende und heilende Wirkungen auf unseren Körper. Dieser ganz besondere Tee wirkt krampflösend, schmerzstillend und entzündungshemmend. Zahlreiche Inhaltsstoffe, die sich in den Blüten befinden, zeichnen sich für diese positiven Eigenschaften verantwortlich. Vor allem ätherische Öle, Flavonoide und Pflanzensäuren haben einen positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden. Diese guten Eigenschaften des Lindenblütentees sind vor allem bei leichten körperlichen Beschwerden sehr hilfreich. Daher eignet sich dieser Tee unterstützend bei leichten Krämpfen, Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma, fiebrigen Erkältungen, sowie bei leichten Atemwegserkrankungen und Halsschmerzen.
Ingwertee
Ingwertee wird hauptsächlich zur Anregung des Appetits und zur Verbesserung der Verdauung genutzt. Linderung bringen kann dieser Tee allerdings auch bei Blähungen, Magenbeschwerden, Übelkeit oder Erbrechen. Der Geruch der Ingwerwurzel ist sehr aromatisch und angenehm, der Geschmack brennend scharf und würzig. Ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrales Harz sind hier wesentliche Bestandteile. Ingwer enthält außerdem Vitamin C, Zink, Magnesium, Kalium, Eisen und Calcium. Bei Schwangerschaftserbrechen sollte Ingwertee allerdings nicht eingesetzt werden.
Baldriantee
Baldriantee hilft bei einigen Beschwerden und wird hauptsächlich bei nervösen Reizzuständen, Angst- und Schlafstörungen, Unruhe und nervösem Herzklopfen eingesetzt. Die Zubereitung dieses Tees ist sehr einfach und kann ohne Probleme zuhause erfolgen: Verwenden Sie einen guten Teelöffel Baldrian für ¼ Liter Baldriantee, übergießen Sie diesen mit kochend heißem Wasser, danach ungefähr 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.


